23 de fevereiro de 2026

ICH SEHE CHINESEN

Just de Bretennières wurde am 8. März 1866 in Korea gemartert; doch schon im Alter von sechs Jahren fühlte er sich zum Missionspriestertum berufen.

Es war 1844. Just spielte mit seinem vierjährigen Brüderchen Christian, und sie gruben Löcher in die Erde. Plötzlich unterbricht Just:

— Still! Still! — und, indem er in eines jener Löcher blickt, fügt er hinzu: — Ich sehe die Chinesen. Lasst uns ein tieferes Loch graben, dann werden wir bald zu ihnen gelangen. Lasst uns tiefer graben.

Christian beugt sich hinunter, schaut und schwört, dass er nichts sieht. Just jedoch besteht darauf und sagt, er sehe das Gesicht, die Kleidung, den Zopf… Er beugt sich erneut und sagt:

— Jetzt höre ich sie.

Christian läuft, ruft die Mutter, und auch sie sieht und hört nichts. Da sagt Just sehr überzeugt:

— Ihr hört sie nicht, weil sie nicht zu euch sprechen; aber ich höre sie. Ja, Mutter, aus der Tiefe des Loches, von weit her, rufen sie mich. Und ich muss hingehen, um sie zu retten.

Und tatsächlich wurde er ein berühmter Missionar in China und Korea. Die Feinde der Religion ließen ihn ein schreckliches Martyrium erleiden. Im Augenblick seines Todes für Jesus Christus sagte er voller Freude:

— Ich bin nach Korea gekommen, um die Seelen zu retten. Mit Freude sterbe ich für Gott und für sie.

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