21 de fevereiro de 2026

ICH WILL DORTHIN, WO JESUS IST

Ein protestantischer Pastor, bereits zum Katholizismus hingeneigt, ging eines Tages mit seiner kleinen Tochter in die Hauptstadt Englands. Das Kind war erst fünf Jahre alt.

Der Vater führte sie zunächst in eine katholische Kirche, und die Aufmerksamkeit der Kleinen blieb lange an der Lampe des Allerheiligsten hängen.

— Papa — sagte sie — wozu ist dieses kleine Lämpchen?
— Mein Kind, es erinnert an die Gegenwart Jesu hinter jener kleinen goldenen Tür.
— Papa, ich will Jesus sehen!
— Mein Kind, die Tür ist geschlossen und Er ist unter einem Schleier verborgen; du kannst Ihn nicht sehen…
— Ach, Papa, wie gern möchte ich Jesus sehen!…

Als sie hinausgingen, betraten sie bald darauf eine protestantische Kirche, in der es weder Bilder noch Lampe noch Tabernakel gab.

— Papa, warum gibt es hier keine Lampe?
— Mein Töchterchen, weil Jesus hier nicht gegenwärtig ist.

Von jenem Tag an sprach das Kind nur noch von der katholischen Kirche. Es wollte nie mehr eine protestantische Kirche betreten, die für sie keinen Reiz mehr hatte. Man fragte sie:

— Wohin willst du denn gehen?
— Ich will dorthin gehen, wo Jesus ist.

Der Pastor war beschämt und tief bewegt. Er verstand, wie seine Tochter, dass man nur dort wirklich gut sein kann, wo Jesus ist. Er würde katholisch werden müssen, seine Sekte abschwören und auf ein Einkommen von hunderttausend Pfund verzichten, von dem seine Familie lebte, und von einem Tag auf den anderen arm werden.

Dennoch bekehrten sich Vater und Mutter zum Katholizismus und sagten mit ihrer Tochter:
„Wir wollen dort sein, wo Jesus ist.“

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