a)
— Herr Pfarrer, ist es wahr, dass nur Frauen jeden Tag zur Kommunion gehen dürfen?
— Wer hat dir das gesagt?
— Niemand; ich dachte nur, dass wir anderen nicht immer kommunizieren dürfen.
Als er erfuhr, dass auch Jungen dasselbe tun konnten, ging er jeden Morgen zum heiligen Tisch.
Und er blieb nicht dabei: er wurde ein Apostel, denn er erlangte für seinen Großvater, einen armen Straßenkehrer, die Gnade der Taufe und der Kommunion vor dem Tod.
b)
Ein Mädchen bereitete sich auf die Erstkommunion vor. Sie kannte bereits die ganze Lehre und fast alle Gebete. Eines Tages sagte sie:
— Mama, ich möchte meine Erstkommunion zu Ostern machen.
— Nein, das kannst du nicht — antwortete die Mutter.
— Aber warum, Mama? Ich wünsche es mir so sehr...
— Nein; du bist sehr ungehorsam.
— Ach so, deshalb, Mama? Du wirst sehen, dass ich nicht mehr ungehorsam sein werde.
Fünfzehn Tage vergingen; das Mädchen schien verwandelt.
Sie ging zu ihrer Mutter:
— Also, Mama, habe ich nicht gut gehorcht?
— Doch; du hast dich gut benommen.
— Gut, Mama; jetzt musst du mich zur Kommunion gehen lassen, nicht wahr?
Dieses Beispiel wurde von anderen Kindern nachgeahmt, und zu Ostern gab es zum ersten Mal Erstkommunionen von jungen Kindern, begleitet von ihren Eltern, die ebenfalls zur Kommunion gingen.
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