26 de março de 2026

EINE ERSTKOMMUNION UND EINE HEILUNG

Louis und Zélie Martin, die Eltern der heiligen Theresia, hatten eine kleine Tochter namens Maria, die sich auf die Erstkommunion vorbereitete. Gleichzeitig litt Schwester Maria Dosithea, die Tante des Kindes, an Tuberkulose.

Einer der eindringlichsten Ratschläge, den Zélie ihrer Tochter gab, war, von Gott die Heilung der Schwester Dosithea zu erbitten. „Am Tag der Erstkommunion“, wiederholte sie oft, „erhält man alles, worum man bittet.“

Das Kind verstand dies so. Es lernte den Katechismus mit Begeisterung und unternahm eine wahre Offensive von Gebeten und Opfern. Es war vom Wunder überzeugt, als sähe es es bereits vollbracht. In seiner kindlichen Hartnäckigkeit wollte es, wenn nötig, sogar den Willen Gottes ändern. Der heilige Josef diente ihm als Fürsprecher.

Endlich kam der große Tag der Erstkommunion: der 2. Juli 1869. Das kleine Mädchen hatte noch nicht einmal neun Jahre und ein halbes erreicht. Über die Kommunikantin sagte die Mutter:

— Oh! wie gut sie vorbereitet war; sie schien wie eine kleine Heilige. Der Kaplan sagte mir, er sei sehr zufrieden mit ihr und gab ihr den ersten Preis im Katechismus.

Nach der Kommunion sagte Maria, sie habe so sehr für ihre Tante Dosithea gebetet, dass sie sicher sei, von Gott erhört zu werden.

Tatsächlich begann die Tante sich zu bessern: die Lungenläsionen heilten rasch. Später, nicht ohne eine gewisse Melancholie, sagte sie zu ihrer Nichte:

— Dir verdanke ich diese sieben Jahre meines Lebens.

Das kleine Mädchen schrieb die Heilung dem heiligen Josef zu und wollte bei ihrer Firmung ihrem Namen den Namen Josefine hinzufügen.

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