Der heilige Josef hatte das Glück, in den Armen Jesu und Mariens zu sterben, und er kann nicht umhin, mit ihnen, sichtbar oder unsichtbar, zu kommen, um seine Verehrer zu empfangen.
In einer Pfarrei in Lyon (Frankreich) lebte ein frommer Greis, der dem heiligen Josef sehr ergeben war und fünfzig Jahre lang nicht aufhörte, ihn um die Gnade eines guten Todes zu bitten. Zu diesem Zweck verrichtete er morgens und abends inbrünstige Gebete, fastete und gab jeden Mittwoch ein Almosen. Für ihn war das Fest des heiligen Josef (am 19. März) der schönste Tag des Jahres.
Am 15. März 1859 erkrankte er im Alter von 86 Jahren. Sofort bat er um die heiligen Sakramente und empfing sie mit einem Glauben, der alle Anwesenden tief bewegte. Am 19. März ließ er eine heilige Messe feiern und bat darum, dass die Gebete für die Sterbenden für ihn verrichtet würden. Der Priester war gerade dabei, die Konsekration zu vollenden, als der Kranke seine Augen zum Himmel erhob, die Arme kreuzte, deutlich die heiligsten Namen Jesu, Mariens und Josefs aussprach und sanft seinen letzten Atemzug tat.
Seine Seele flog genau in dem Augenblick zum Himmel, als der Priester während des Memento Gott bitten wollte, die Seelen der Gläubigen an den Ort der Erquickung, des Lichtes und des ewigen Friedens aufzunehmen.
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