7 de abril de 2026

EINE HEILUNG IN LOURDES

Als Jesus auf Erden wandelte, genügte sein Wort und bisweilen ein einziger Blick, um die Kranken zu heilen und die Toten aufzuerwecken.

Die konsekrierte Hostie, in der er verborgen ist, besitzt dieselbe Kraft, wenn er es will.

Ein bemerkenswerter Fall wird vom berühmten Arzt Dr. Boissarie in seinem Bericht über die Wunder von Lourdes geschildert.

Margarete von Savoyen kam in einem beklagenswerten Zustand zur Grotte: gelähmt, in einen Sarg gelegt wie eine Tote, bleich, ohne Stimme, ohne Fleisch; obwohl sie 25 Jahre alt war, wog sie nur 16 Kilogramm.

Als sie nach Lourdes aufbrach, sagten die Ärzte, sie habe nicht mehr als 15 Tage zu leben; und die Verantwortlichen an der Grotte wagten es nicht, sie zu berühren, da sie kaum noch atmete. Man dachte nicht einmal daran, sie zu den Bädern zu bringen, sondern begnügte sich damit, sie vor die Jungfrau zu legen.

Beim Vorübergehen des Allerheiligsten wurde sie von einem starken und unwiderstehlichen Ruck aus ihrer Bahre geworfen. Als Margarete bemerkte, dass sie kniend neben ihrem Bett war, erhob sie sich selbstständig, ohne Hilfe, und rief mit aller Kraft:

— Ich bin geheilt!

Die erstaunte Mutter lief zu ihr, und sie umarmte sie und sagte mit fester Stimme:

— Mutter, ich bin geheilt!

Noch am selben Tag — berichtet Dr. Boissarie — trat sie in unser Büro, fest auf eigenen Füßen stehend, wenn auch noch sehr geschwächt. Ihre Freude war so groß, dass sie ihre Schwäche gar nicht spürte.

Wir sagten, sie wog 16 Kilogramm; wenige Tage nach der Heilung wog sie bereits 44. Das Wachstum setzte wieder ein, und die Körpergröße nahm um sieben bis acht Zentimeter zu — im Alter von 25 Jahren!

Hier handelt es sich nicht nur um eine Heilung, sondern um eine wahre Auferstehung. Die Kraft des eucharistischen Gottes hat dieses Wunder gewirkt.

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