27 de janeiro de 2026

EIN MÄRTYRER DER BEICHTE UND DER EUCHARISTIE

Im Jahr 1927 herrschten in Mexiko die Feinde der katholischen Kirche.

Die Diener Jesu Christi wurden verfolgt, gefangengesetzt und ohne Erbarmen erschossen. Zu diesen Märtyrern gehörte der betagte P. Matthäus Correa.

Er befand sich im Haus eines Freundes in einem der radikalsten Viertel, als man ihn zu einem armen Indianer rief, der die letzten Sakramente empfangen wollte. Trotz der Gefahr, der er ausgesetzt war, wollte der Priester diese Pflicht der Nächstenliebe erfüllen. Er nahm das Allerheiligste mit sich und begab sich mit seinem Freund zum Haus des Kranken.

Sie wählten absichtlich die am wenigsten begangenen Wege; dennoch überraschten sie die Soldaten von Calles, und als sie sahen, dass der Priester das Allerheiligste trug, wollten sie es ihm mit Gewalt entreißen, um es zu entweihen. Doch P. Correa war schneller als die Soldaten, denn er konsumierte sofort die heilige Hostie und sagte:

— Tötet mich, wenn ihr wollt; aber Jesus werdet ihr nicht entweihen.

Nachdem sie den armen Priester grausam misshandelt hatten, brachten sie ihn in die Stadt Valparaíso, wo sie ihn ins Gefängnis warfen. Der Mitschuld mit den Cristeros beschuldigt, die in der Umgebung kämpften, hielten sie ihn dort fest, bis General Ortiz ihn nach Durango mitnahm.

Dort kamen sie am 4. Februar an, und schon am 6. sollte der Priester vom General persönlich gerichtet werden.

Mehrere andere Gefangene sollten erschossen werden. An P. Correa gewandt, sagte der General:

— Hören Sie zuerst die Beichte dieser Banditen, denn sie werden bald für ihre Verbrechen bezahlen.

Der Priester hörte ihre Beichten und bereitete sie auf einen guten Tod vor.

Als er fertig war, sagte der General zu ihm:

— Nun sagen Sie mir, was diese Schurken Ihnen erzählt haben.

Der Priester erhob sich mit edler Festigkeit und antwortete:

— Niemals, das niemals!

— Sie wollen es nicht sagen?

— Nein, niemals!

— Dann werden Sie mit den anderen erschossen?

— Erschießen Sie mich; aber das Beichtgeheimnis werde ich niemals verletzen.

Der infame General ließ ihn mit den übrigen Gefangenen töten; und so besiegelte der große Märtyrer mit seinem eigenen Blut seinen Glauben und sein heiliges Amt.

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