Das Ereignis, das wir berichten wollen, ereignete sich in Russland, in den schlimmsten Zeiten des Kommunismus, der alle Religionen – besonders die katholische – aus seinem Gebiet hinwegfegt.
In einem Dorf nahe Petrograd gab es ein Waisenhaus mit einer katholischen Kapelle. Die Roten (Kommunisten) schlossen das Haus mit der Begründung, es gebe keine Mittel zu seinem Unterhalt, und vertrieben den Kaplan.
Diese schlechten Soldaten kamen auf die unheilvolle Idee, die Kapelle in einen Tanzsaal zu verwandeln, und da sie verschlossen war, beschlossen sie, die Tür aufzubrechen und das Innere zu entweihen.
Sie fassten diesen Entschluss in einer Schenke, wo zufällig drei katholische Jungen das Gespräch mitanhörten.
Sie verstanden, dass es darum ging, das Haus Gottes zu entweihen, und beschlossen sofort, es so gut wie möglich zu verteidigen.
In der Nacht drangen die drei Jungen und einige ihrer Gefährten durch ein Fenster in die Kirche ein und hielten Wache beim Altar.
Die Soldaten, nachdem sie die Tür aufgebrochen und die Kapelle betreten hatten, befahlen den Jungen, sofort hinauszugehen. Doch keiner bewegte sich oder wich von seinem Platz.
Die verderbten Kommunisten schossen daraufhin und töteten zwei Jungen. Dann wollten sie die anderen hinausschleifen, aber die Jungen zogen es vor zu sterben, als aufzuhören, mit ihren Körpern das Haus Gottes zu schützen.
Noch wütender schossen die Kommunisten erneut, und das Blut jener Unschuldigen floss die Stufen des heiligen Altars hinab.
Die Mutter eines von ihnen nahm ihren sterbenden Sohn in die Arme und fragte ihn:
—Mein Sohn, was hast du getan?
—Wir haben Jesus verteidigt, antwortete er, und die Bösen wagten es nicht, Ihn anzurühren.
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