11 de março de 2025
We are Flawed and Sinners, Regardless of the Environment We Are In
Somos Fallos y Pecadores, Independientemente del Ambiente en el que Nos Encontramos
Siamo Fallibili e Peccatori, Indipendentemente dall'Ambiente in cui Ci Troviamo.
Nous Sommes Faillibles et Pécheurs, Indépendamment de l'Environnement dans lequel Nous Nous Trouvons.
Wir sind Fehlerhaft und Sünder, Unabhängig von der Umgebung, in der wir uns befinden.
4 de março de 2025
Somos Falhos e Pecadores, Independentemente do Ambiente em que Estamos
11 de dezembro de 2024
Warum erneut über Klatsch sprechen?
Liebe Freunde und Leser, Gegrüßet seist du, Maria!
Warum erneut über Klatsch sprechen?
Klatsch verhält sich oft wie ein endloser Kreislauf, eine Art Rückkopplung, die durch Wiederholung und das ständige menschliche Verlangen nach Informationen – sei es wahr oder nicht – am Leben gehalten wird. Wenn der anfängliche Eindruck eines Klatsches zu verblassen scheint, entsteht fast automatisch das Bedürfnis, ihn neu zu entfachen, wie eine Flamme, die nicht erlöschen darf.
Dieses Phänomen geschieht nicht zufällig: Klatsch findet seine Stärke in der Verletzlichkeit anderer und in der momentanen Freude, etwas zu teilen, das uns in den Mittelpunkt stellt. Was wir jedoch oft nicht erkennen, ist, dass dieser Kreislauf nicht nur den ursprünglich verursachten Schaden aufrechterhält, sondern ihn auch verstärkt. Indem wir das Thema erneut aufgreifen, wollen wir über die Notwendigkeit nachdenken, diese schädliche Kette zu durchbrechen.
Über Klatsch zu sprechen bedeutet, über uns selbst zu sprechen, darüber, wie wir miteinander umgehen und wie wir mit Bewusstsein und Empathie eine Kultur der Bloßstellung in eine Kultur des Respekts verwandeln können. Letztendlich hängt das Unterbrechen dieses Kreislaufs von täglichen Entscheidungen und einem achtsamen Blick auf die Worte ab, die wir teilen.
DAS PROBLEM
„Klatsch“ ist ein Problem, das wir in der Familie, mit Nachbarn, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und sogar in religiösen Umgebungen (Pfarreien und Apostolate) antreffen.
Oft denken wir, das Problem liege nur bei denen, die den Klatsch verbreiten, aber auch diejenigen, die ihn gerne hören, begehen denselben Fehler.
VERSTÄNDNIS
Im achten Gebot verbietet Gott jede Verletzung der Ehre des Nächsten und jede Falschheit.
Die Ehre (der gute Ruf) ist ein sehr geschätztes Gut, da sie dem Menschen ermöglicht, zeitliche und ewige Güter zu erlangen.
Deshalb sollten wir uns einen guten Ruf bei unseren Mitmenschen erarbeiten und ihn bewahren, indem wir gute Werke tun und unsere Ehre verteidigen, wenn sie ungerecht angegriffen wird.
Wir sind zudem verpflichtet, alles zu unterlassen, was den Ruf des Nächsten verletzt: Verdacht und voreiliges Urteil, üble Nachrede, Verleumdung, Beleidigung und das wohlwollende Aufnehmen von Gerüchten gegen die Ehre des Nächsten.
Verleumdung besteht darin, dem Nächsten Fehler zuzuschreiben, die er nicht begangen hat; wenn diese Anschuldigung vor einer Behörde gemacht wird, wird sie zu einer falschen Anklage.
Wer mit Freude Worte hört, die die Ehre des Nächsten verletzen, begeht dieselbe Sünde wie derjenige, der sie ausspricht.
Die Ehre des Nächsten zu verletzen, ist eine umso schwerere Sünde, je größer der verursachte Schaden ist.
Jeder, der dem Ruf eines Nächsten Schaden zugefügt hat, ist streng verpflichtet, diesen wiedergutzumachen, sei es durch eine Entschuldigung, wenn der Schaden im Verborgenen verursacht wurde, oder durch eine öffentliche Widerrufung, wenn er öffentlich gemacht wurde. Wer den verursachten Schaden am Ruf des Nächsten nicht wiedergutmachen will, kann weder Gottes Vergebung noch die Absolution des Priesters erhalten.
Wer seinen Nächsten hart beurteilt, wird eines Tages von Gott streng gerichtet. Den Nächsten zu beurteilen, ist eine Ungerechtigkeit gegenüber Gott, da man sich in seine Zuständigkeit einmischt. Wer den Ruf des Nächsten zerstört, wird oft schon in diesem Leben von Gott schwer bestraft und fällt in die Ungnade, die er für andere vorbereitet hat. Wer es sich zur Gewohnheit macht, dem Ruf des Nächsten zu schaden, ist auf dem Weg zur ewigen Verdammnis.
EIN TIPP, UM KLATSCH ZU VERMEIDEN
Ein junger Mann suchte Sokrates auf und sagte, er müsse ihm etwas über jemanden erzählen.
Sokrates hob den Blick von dem Buch, das er las, und fragte:
– Ist das, was du mir erzählen willst, durch die drei Siebe gegangen?
– Drei Siebe? – fragte der junge Mann.
– Ja! Das erste Sieb ist die WAHRHEIT. Ist das, was du über andere erzählen willst, eine Tatsache? Wenn du es nur gehört hast, sollte die Sache hier enden. Nehmen wir an, es ist wahr. Dann muss es durch das zweite Sieb: die GÜTE. Ist das, was du erzählen willst, etwas Gutes? Baut es auf oder zerstört es den Weg oder den Ruf des Nächsten? Wenn das, was du erzählen willst, wahr und gut ist, muss es noch durch das dritte Sieb: die NOTWENDIGKEIT. Ist es notwendig, es zu erzählen? Löst es etwas? Hilft es der Gemeinschaft? Kann es die Welt verbessern?
Sokrates schloss:
Wenn es durch die drei Siebe geht, erzähle es! Du, ich und dein Bruder werden davon profitieren. Andernfalls vergiss es und begrabe es. Es wird ein Klatsch weniger sein, der die Umgebung vergiftet und Zwietracht unter Brüdern und Mitmenschen auf der Welt sät.
FAZIT
Klatsch kann eine schwere Sünde sein.
„Klatsch“ umfasst in technischer Hinsicht zwei Sünden: üble Nachrede und Verleumdung.
Die erste, die üble Nachrede, besteht darin, die Sünden und Fehler anderer offenzulegen, um ihren Ruf zu schädigen. Es mag sogar sein, dass das, was über den Nächsten gesagt wird, nicht erfunden ist – was Verleumdung wäre –, aber es bleibt dennoch eine schwere Sünde.
Thomas von Aquin lehrt, dass „es sehr schwerwiegend ist, jemandem seinen Ruf zu nehmen, denn der Ruf ist das kostbarste der zeitlichen Güter, und ohne ihn ist der Mensch unfähig, viele gute Dinge zu tun“.
Der Katechismus der Katholischen Kirche erklärt, dass „üble Nachrede und Verleumdung die Tugenden der Gerechtigkeit und der Nächstenliebe verletzen“. Daher ist es wichtig, die Fehler und Verfehlungen der Menschen mit einem Schleier der Nächstenliebe zu bedecken, so wie die Söhne Noahs die Blöße ihres Vaters im Alten Testament bedeckten (vgl. Gen 9,23).
Es ist erlaubt, aus einem schwerwiegenden Grund die Fehler einer Person offenzulegen. Dies ist der Fall bei Politikern, die sich der öffentlichen Meinung stellen, wenn das, was sie tun, das Gemeinwohl beeinträchtigt oder die Ausübung ihres Amtes gefährdet.
Die zweite, die Verleumdung, besteht darin, die Sünden und Fehler anderer offenzulegen, um eine Freundschaft zu zerstören. Thomas von Aquin lehrt, dass Verleumdung viel schlimmer ist als üble Nachrede, da Freundschaft ein weit größerer Wert ist als ein guter Ruf: „Ein Freund ist das Kostbarste unter den äußeren Gütern“.
Ob wir reden oder schweigen, wir müssen uns von der Nächstenliebe leiten lassen, „die das Band der Vollkommenheit ist“ (Kol 3,14).
Hinweis: Unser Text ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen anderen Texten.
Pourquoi parler encore une fois des commérages ?
Chers Amis et Lecteurs, Salut Marie !
Pourquoi parler encore une fois des commérages ?
Les commérages se comportent souvent comme un cycle sans fin, une sorte de rétroalimentation qui se maintient en vie grâce à la répétition et au désir humain constant d’information, qu’elle soit vraie ou non. Lorsque l’impact initial d’un commérage semble s’atténuer, il surgit un besoin presque automatique de le raviver, comme une flamme qu’on refuse de laisser s’éteindre.
Ce phénomène n’est pas dû au hasard : les commérages tirent leur force de la vulnérabilité des autres et du plaisir momentané de partager quelque chose qui nous met en valeur. Cependant, ce que nous ne réalisons peut-être pas, c’est que ce cycle non seulement perpétue les dommages initiaux, mais en amplifie également les conséquences. En ramenant ce sujet à l’attention, nous souhaitons réfléchir à la nécessité de briser cette chaîne préjudiciable.
Parler des commérages, c’est parler de nous-mêmes, de la manière dont nous interagissons et de la façon dont nous pouvons, avec conscience et empathie, transformer une culture de l’exposition en une culture de respect. En fin de compte, interrompre ce cycle dépend de choix quotidiens et d’une attention particulière aux mots que nous partageons.
LE PROBLÈME
Les commérages sont un problème que l’on retrouve au sein de la famille, avec les voisins, sur le lieu de travail, dans notre cercle d’amis et même dans les milieux religieux (paroisses et apostolats).
Souvent, nous pensons que le problème réside uniquement chez ceux qui propagent les commérages, mais ceux qui les écoutent avec plaisir commettent le même péché.
COMPRÉHENSION
Le huitième commandement interdit toute atteinte à l’honneur du prochain et toute forme de fausseté.
L’honneur (la bonne réputation) est un bien très précieux, car il permet à l’homme d’acquérir des biens temporels et éternels.
C’est pourquoi il est important de gagner une bonne réputation auprès de nos semblables et de la conserver, ce qui s’obtient en accomplissant de bonnes œuvres même en présence des hommes et en défendant notre honneur lorsqu’il est injustement attaqué.
Nous sommes également tenus d’éviter tout ce qui offense la réputation d’autrui : le soupçon et le jugement téméraire, la médisance, la calomnie, l’injure, et l’acceptation favorable de murmures portant atteinte à l’honneur d’autrui.
La calomnie consiste à attribuer à autrui des fautes qu’il n’a pas commises ; lorsque cette dénonciation est faite devant une autorité, elle devient une fausse accusation.
Celui qui écoute avec plaisir des paroles portant atteinte à l’honneur d’autrui commet le même péché que celui qui les prononce.
Porter atteinte à l’honneur d’autrui est un péché d’autant plus grave que le préjudice causé est grand.
Toute personne ayant causé un tort à la réputation d’autrui est obligée de le réparer, que ce soit en demandant pardon si cela a été fait en privé, ou par une rétractation si cela a été fait publiquement. Celui qui refuse de réparer le tort causé à la réputation d’autrui ne peut obtenir ni le pardon de Dieu, ni l’absolution du prêtre.
Celui qui juge durement autrui sera un jour jugé sévèrement par Dieu. Jeter un jugement sur autrui constitue une injustice envers Dieu, car cela revient à empiéter sur sa juridiction. Celui qui détruit la réputation d’autrui est souvent puni sévèrement par Dieu dès cette vie, tombant dans la disgrâce qu’il préparait pour les autres. Celui qui a l’habitude de nuire à la réputation d’autrui est sur le chemin de la damnation éternelle.
UN CONSEIL POUR ÉVITER LES COMMÉRAGES
Un jeune homme est allé voir Socrate et lui a dit qu’il avait besoin de lui raconter quelque chose à propos de quelqu’un.
Socrate leva les yeux du livre qu’il lisait et lui demanda :
– Ce que tu veux me raconter est-il passé par les trois tamis ?
– Les trois tamis ? – demanda le jeune homme.
– Oui ! Le premier tamis est la VÉRITÉ. Ce que tu veux me dire sur les autres est-il un fait avéré ? Si tu l’as simplement entendu, cela doit s’arrêter là. Supposons que ce soit vrai. Cela doit alors passer par le deuxième tamis : la BONTÉ. Ce que tu veux dire est-il bon ? Cela aide-t-il à construire ou détruit-il la réputation du prochain ? Si ce que tu veux raconter est vrai et bon, cela doit encore passer par le troisième tamis : la NÉCESSITÉ. Est-il nécessaire de le dire ? Cela résout-il quelque chose ? Aide-t-il la communauté ? Peut-il améliorer le monde ?
Socrate conclut :
Si cela passe par les trois tamis, raconte-le ! Toi, moi et ton frère en tirerons bénéfice. Sinon, oublie-le et enterre-le. Ce sera un commérage de moins pour empoisonner l’environnement et semer la discorde entre frères et compagnons de la planète.
CONCLUSION
Les commérages peuvent être un péché grave.
Les "commérages", techniquement parlant, englobent deux péchés : la médisance et la murmuration.
Le premier, la médisance, consiste à révéler les péchés et les défauts d’autrui pour nuire à sa réputation. Il peut même arriver que ce qui est dit à propos d’autrui ne soit pas inventé – ce qui constituerait une calomnie –, mais cela reste néanmoins un péché grave. Saint Thomas d’Aquin enseigne que "priver autrui de sa réputation est très grave, car la réputation est le bien temporel le plus précieux, et sans elle, l’homme est dans l’incapacité de réaliser de nombreux biens".
Le Catéchisme de l’Église Catholique déclare que "la médisance et la calomnie portent atteinte aux vertus de justice et de charité". Pour cette raison, même si les gens commettent des erreurs et des fautes, il est important de les couvrir d’un voile de charité, comme les fils de Noé ont couvert la nudité de leur père dans l’Ancien Testament (cf. Gn 9, 23).
Il est permis, en cas de raison grave, de révéler les fautes de quelqu’un. C’est le cas des politiciens, qui se soumettent à l’appréciation publique lorsque ce qu’ils font affecte le bien commun ou compromet l’exercice de leur fonction.
Le second, la murmuration, consiste à révéler les péchés et les défauts d’autrui pour détruire une amitié. À cet égard, Saint Thomas enseigne que la murmuration est bien pire que la médisance, car l’amitié est un bien bien plus grand que la bonne réputation : "Un ami est le plus précieux des biens extérieurs".
Par conséquent, que ce soit pour parler ou pour se taire, il est nécessaire d’agir avec charité, "qui est le lien de la perfection" (Col 3, 14).
Note : Ce texte est une compilation de divers autres textes.
Perché parlare ancora di pettegolezzi?
Cari Amici e Lettori, Salve Maria!
Perché parlare ancora di pettegolezzi?
Il pettegolezzo, spesso, si comporta come un ciclo senza fine, una sorta di retroalimentazione che si mantiene viva grazie alla ripetizione e al costante desiderio umano di informazioni, vere o false che siano. Quando sembra che l'impatto iniziale di un pettegolezzo cominci a svanire, sorge quasi automaticamente il bisogno di riaccenderlo, come se fosse una fiamma che non può spegnersi.
Questo fenomeno non accade per caso: il pettegolezzo trova forza nella vulnerabilità altrui e nel piacere momentaneo di condividere qualcosa che ci mette al centro dell’attenzione. Tuttavia, ciò che spesso non comprendiamo è che questo ciclo non solo perpetua i danni iniziali, ma ne amplifica anche le conseguenze. Portando nuovamente questo tema alla luce, vogliamo riflettere sulla necessità di spezzare questa catena dannosa.
Parlare di pettegolezzi significa parlare di noi stessi, di come ci relazioniamo e di come possiamo, con consapevolezza ed empatia, trasformare una cultura di esposizione in una cultura di rispetto. Alla fine, interrompere questo ciclo dipende da scelte quotidiane e da un’attenzione maggiore alle parole che condividiamo.
IL PROBLEMA
Il pettegolezzo è un problema che troviamo all’interno della famiglia, con i vicini, sul posto di lavoro, nel nostro cerchio di amicizie e persino negli ambienti religiosi (parrocchie e apostolati).
Spesso pensiamo che il problema sia solo di chi diffonde i pettegolezzi, ma chi li ascolta con piacere commette lo stesso peccato.
COMPRENSIONE
L’ottavo comandamento proibisce ogni offesa contro l’onore del prossimo e ogni forma di falsità.
L’onore (la buona reputazione) è un bene molto prezioso, poiché permette all’uomo di ottenere beni temporali ed eterni.
Per questo motivo è importante conquistare una buona reputazione agli occhi del prossimo e mantenerla, cosa che si ottiene compiendo opere buone anche davanti agli uomini e difendendo il proprio onore quando viene ingiustamente attaccato.
Siamo, inoltre, obbligati a evitare tutto ciò che offende la reputazione del prossimo: sospetti e giudizi temerari, maldicenze, calunnie, ingiurie e l’accettazione favorevole di mormorazioni contro l’onore altrui.
La calunnia consiste nell’attribuire al prossimo colpe che non ha commesso; quando questa denuncia viene fatta davanti all’autorità, diventa un’accusa falsa.
Chi ascolta con piacere parole che offendono l’onore del prossimo commette lo stesso peccato di chi le pronuncia.
Danneggiare l’onore del prossimo è un peccato tanto più grave quanto maggiore è il danno arrecato.
Chiunque abbia danneggiato la reputazione del prossimo è obbligato a ripararla, sia chiedendo scusa se lo ha fatto in privato, sia con una ritrattazione se lo ha fatto pubblicamente. Chi non vuole riparare il danno causato alla reputazione del prossimo non può ottenere né il perdono di Dio né l’assoluzione del sacerdote.
Chi giudica severamente il prossimo sarà un giorno giudicato severamente da Dio. Giudicare il prossimo è un’ingiustizia verso Dio, poiché si interferisce nella Sua giurisdizione. Chi distrugge la reputazione del prossimo è spesso punito severamente da Dio già in questa vita, cadendo nella disgrazia che aveva preparato per gli altri. Chi ha l’abitudine di danneggiare la reputazione altrui è sulla via della dannazione eterna.
UN CONSIGLIO PER EVITARE IL PETTEGOLEZZO
Un giovane si avvicinò a Socrate e disse che aveva bisogno di raccontargli qualcosa su qualcuno.
Socrate alzò lo sguardo dal libro che stava leggendo e chiese:
– Quello che vuoi raccontarmi è passato attraverso le tre setacci?
– Tre setacci? – chiese il giovane.
– Sì! Il primo setaccio è la VERITÀ. Quello che vuoi raccontarmi sugli altri è un fatto? Se lo hai solo sentito dire, la cosa deve finire qui. Supponiamo che sia vero. Deve quindi passare attraverso il secondo setaccio: la BONTÀ. Quello che vuoi raccontare è una cosa buona? Aiuta a costruire o distruggere il cammino o la fama del prossimo? Se quello che vuoi raccontare è vero e buono, deve ancora passare attraverso il terzo setaccio: la NECESSITÀ. Conviene raccontarlo? Risolve qualcosa? Aiuta la comunità? Può migliorare il mondo?
Socrate conclude:
Se passa attraverso i tre setacci, racconta! Sia io che te e tuo fratello ne trarremo beneficio. In caso contrario, dimenticalo e seppelliscilo. Sarà un pettegolezzo in meno a contaminare l’ambiente e a fomentare discordie tra fratelli e compagni del pianeta.
CONCLUSIONE
Il pettegolezzo può essere un peccato grave.
Il "pettegolezzo", in termini tecnici, comprende due peccati: la maldicenza e la mormorazione.
La prima, la maldicenza, consiste nel rivelare i peccati e i difetti altrui per danneggiarne la fama. Può anche darsi che ciò che si dice sul prossimo non sia inventato – il che sarebbe una calunnia –, ma, comunque, si tratta di un peccato grave. San Tommaso d’Aquino insegna che "privare qualcuno della sua reputazione è molto grave, perché la reputazione è il bene più prezioso tra quelli temporali e, senza di essa, l’uomo si trova impossibilitato a compiere molti beni".
Il Catechismo della Chiesa Cattolica dice che "la maldicenza e la calunnia feriscono le virtù della giustizia e della carità". Per questo motivo, anche se le persone commettono errori e mancanze, è importante coprirle con un velo di carità, come fecero i figli di Noè con la nudità del loro padre nell’Antico Testamento (cfr. Gen 9, 23).
È lecito, quando c’è una ragione grave, rivelare le mancanze di qualcuno. È il caso dei politici, che si sottopongono al giudizio pubblico quando ciò che fanno influisce sul bene comune o compromette l’esercizio del loro ruolo.
La seconda, la mormorazione, consiste nel rivelare i peccati e i difetti altrui per distruggere un’amicizia. Per questo motivo, San Tommaso insegna che la mormorazione è molto peggiore della maldicenza, poiché l’amicizia è un bene molto maggiore della buona fama: "Un amico è il più prezioso tra i beni esteriori".
Pertanto, sia nel parlare che nel tacere, è necessario agire con carità, "che è il vincolo della perfezione" (Col 3, 14).
Nota: Il nostro testo è una compilazione di diversi altri testi.
¿Por qué hablar nuevamente sobre el chisme?
Queridos Amigos y Lectores, ¡Salve María!
¿Por qué hablar nuevamente sobre el chisme?
El chisme, a menudo, se comporta como un ciclo interminable, una especie de retroalimentación que se mantiene viva por la repetición y el constante deseo humano de información, sea verdadera o no. Cuando parece que el impacto inicial de un chisme comienza a desvanecerse, surge la necesidad casi automática de reavivarlo, como si fuese una llama que no puede apagarse.
Este fenómeno no ocurre por casualidad: el chisme encuentra su fuerza en la vulnerabilidad ajena y en el placer momentáneo de compartir algo que nos pone en evidencia. Sin embargo, lo que tal vez no nos damos cuenta es que este ciclo no solo perpetúa los daños causados inicialmente, sino que también amplifica sus consecuencias. Al traer el tema nuevamente, queremos reflexionar sobre la necesidad de romper esta cadena perjudicial.
Hablar de chisme es hablar de nosotros mismos, de cómo nos relacionamos y de cómo podemos, con conciencia y empatía, transformar una cultura de exposición en una cultura de respeto. Al final, romper este ciclo depende de elecciones diarias y de una mirada más atenta hacia las palabras que compartimos.
EL PROBLEMA
El chisme es un problema que encontramos dentro de la familia, con los vecinos, en el lugar de trabajo, en nuestro círculo de amistades e incluso en los entornos religiosos (parroquias y apostolados).
A menudo creemos que el problema está solo en quien propaga el chisme, pero quienes lo escuchan con gusto también cometen el mismo pecado.
COMPRENSIÓN
El octavo mandamiento prohíbe cualquier ofensa contra el honor del prójimo y toda falsedad.
El honor (la buena reputación) es un bien muy valioso, porque permite a las personas adquirir bienes temporales y eternos.
Por ello, es recomendable obtener y mantener una buena reputación ante los demás, lo que se logra haciendo buenas obras incluso delante de los hombres y defendiendo nuestro honor cuando es injustamente mancillado.
También estamos obligados a evitar todo lo que ofenda la reputación del prójimo: la sospecha y el juicio temerario, la difamación, la calumnia, el insulto y la aceptación favorable de murmuraciones contra el honor del prójimo.
La calumnia consiste en atribuir al prójimo faltas que no ha cometido; cuando esta denuncia se hace ante una autoridad, se convierte en una acusación falsa.
Quien escucha con gusto palabras que ofenden el honor del prójimo comete el mismo pecado que quien las pronuncia.
Lesionar el honor del prójimo es un pecado mayor cuanto mayor es el daño que se le causa.
Cualquiera que haya dañado la reputación del prójimo está estrictamente obligado a repararla, ya sea pidiendo disculpas cuando lo hizo en secreto o mediante una retractación cuando lo hizo públicamente. Quien no quiera reparar el daño causado a la reputación del prójimo no puede obtener el perdón de Dios ni la absolución del sacerdote.
Quien juzga duramente al prójimo será un día juzgado severamente por Dios. Juzgar al prójimo es una injusticia contra Dios porque interfiere en Su jurisdicción. Quien destruye la reputación del prójimo es a menudo castigado severamente por Dios en esta vida, cayendo en la desgracia que preparaba para otros. Quien tiene el hábito de dañar la reputación del prójimo está en camino hacia la condenación eterna.
UNA SUGERENCIA PARA EVITAR EL CHISME
Un joven se acercó a Sócrates y le dijo que necesitaba contarle algo sobre alguien.
Sócrates levantó la vista del libro que estaba leyendo y preguntó:
– Lo que vas a contarme, ¿ha pasado por los tres filtros?
– ¿Tres filtros? – preguntó el joven.
– ¡Sí! El primer filtro es la VERDAD. Lo que vas a contarme, ¿es un hecho? Si lo escuchaste de alguien más, entonces debe morir aquí. Supongamos que sea verdad. Debe pasar por el segundo filtro: la BONDAD. Lo que vas a contar, ¿es algo bueno? ¿Ayuda a construir o a destruir el camino o la reputación del prójimo? Si lo que quieres decir es verdad y es bueno, aún debe pasar por el tercer filtro: la NECESIDAD. ¿Es necesario contarlo? ¿Resuelve algo? ¿Ayuda a la comunidad? ¿Puede mejorar el mundo?
Sócrates concluye:
Si pasa por los tres filtros, cuéntalo. Tanto yo como tú, y también tu hermano, nos beneficiaremos. De lo contrario, olvídalo y entiérralo. Será un chisme menos que envenene el ambiente y fomente la discordia entre hermanos y compañeros del planeta.
CONCLUSIÓN
El chisme puede ser un pecado grave.
El "chisme", en términos técnicos, abarca dos pecados: la maledicencia y la murmuración.
El primero, la maledicencia, consiste en revelar los pecados y defectos de otros para dañar su reputación. Puede ser que lo que se dice del prójimo no sea inventado –lo que sería una calumnia–, pero aun así, se trata de un pecado grave. Santo Tomás de Aquino enseña que "privar a alguien de su reputación es algo muy grave, porque la reputación es el más precioso de los bienes temporales y, sin ella, la persona se encuentra imposibilitada de realizar muchos bienes".
El Catecismo de la Iglesia Católica dice que "la maledicencia y la calumnia hieren las virtudes de la justicia y la caridad". Por ello, aunque las personas cometan errores y faltas, es importante cubrirlas con un velo de caridad, como los hijos de Noé cubrieron la desnudez de su padre en el Antiguo Testamento (cf. Gn 9, 23).
Es lícito, cuando hay una razón grave, revelar las faltas de alguien. Este es el caso de los políticos, quienes están sujetos a la evaluación pública cuando lo que hacen afecta al bien común o compromete el desempeño del cargo que ocupan o que ocuparán.
El segundo, la murmuración, consiste en revelar los pecados y defectos de otros para destruir una amistad. Por este motivo, Santo Tomás enseña que la murmuración es mucho peor que la maledicencia, ya que la amistad es un bien mucho mayor que la buena reputación: "Un amigo es el más precioso de los bienes exteriores".
Por lo tanto, ya sea para hablar o para callar, es necesario actuar con caridad, "que es el vínculo de la perfección" (Col 3, 14).
Nota: Nuestro texto es una recopilación de varios otros textos.
Why talk about gossip again?
Dear Friends and Readers, Hail Mary!
Why talk about gossip again?
Gossip often behaves like an endless cycle, a kind of feedback loop kept alive by repetition and the constant human desire for information, whether true or not. When it seems the initial impact of gossip starts to fade, an almost automatic need arises to rekindle it, like a flame that cannot be extinguished.
This phenomenon does not occur by chance: gossip finds its strength in the vulnerability of others and in the fleeting pleasure of sharing something that puts us in the spotlight. However, what we may not realize is that this cycle not only perpetuates the initial damage but also amplifies its consequences. By bringing up the subject again, we want to reflect on the need to break this harmful chain.
Talking about gossip is talking about ourselves, about how we relate to others, and how we can, with awareness and empathy, transform a culture of exposure into a culture of respect. After all, breaking this cycle depends on daily choices and a more thoughtful look at the words we share.
THE PROBLEM
Gossip is a problem we encounter within the family, with neighbors, in the workplace, in our circle of friends, and even in religious environments (parishes and apostolates).
Often, we believe the problem lies only with the person spreading the gossip, but those who listen with pleasure also commit the same sin.
UNDERSTANDING
The eighth commandment forbids any offense against the honor of others and all falsehood.
Honor (a good reputation) is a highly esteemed good because it allows a person to acquire both temporal and eternal goods.
Therefore, it is advisable to gain and maintain a good reputation among others, which is achieved by performing good works even in front of others and defending one’s honor when it is unjustly tarnished.
We are also obliged to avoid anything that offends the reputation of others: suspicion and rash judgment, slander, defamation, insult, and favorable acceptance of murmurs against another’s honor.
Defamation consists of attributing faults to someone that they did not commit. When this accusation is made before an authority, it becomes a false accusation.
Those who take pleasure in listening to words that offend another’s honor commit the same sin as those who speak them.
Damaging someone’s honor is a greater sin the greater the harm caused.
Anyone who has harmed another's reputation is strictly obligated to repair it, whether by apologizing when done secretly or by making a retraction when done publicly. Those who refuse to repair the harm caused to another’s reputation cannot obtain forgiveness from God or absolution from a priest.
Those who judge others harshly will one day be judged severely by God. Judging others is an injustice against God because it interferes with His jurisdiction. Those who destroy another’s reputation are often severely punished by God in this life, falling into the disgrace they prepared for others. Those who habitually harm others’ reputations are on the path to eternal condemnation.
A TIP TO AVOID GOSSIP
A young man approached Socrates and said he needed to tell him something about someone.
Socrates raised his eyes from the book he was reading and asked:
– What you are about to tell me, has it passed through the three sieves?
– Three sieves? – asked the young man.
– Yes! The first sieve is TRUTH. Is what you want to tell me a fact? If you’ve only heard about it, it should die right here. Suppose it is true. It must then pass through the second sieve: KINDNESS. Is what you want to tell me something good? Does it help build up or tear down someone’s path or reputation? If what you want to say is true and good, it must still pass through the third sieve: NECESSITY. Is it necessary to say it? Does it solve something? Does it help the community? Can it improve the world?
Socrates concluded:
If it passes through the three sieves, tell it! Both I and you, and even your brother, will benefit. Otherwise, forget it and bury it all. It will be one less piece of gossip to poison the atmosphere and stir up discord among brothers and colleagues on this planet.
CONCLUSION
Gossip can be a grave sin.
Gossip, in technical terms, encompasses two sins: slander and murmuring.
Slander consists of revealing the sins and faults of others to harm their reputation. It may be that what is said about the other is not invented—which would then be calumny—but it is still a grave sin. St. Thomas Aquinas teaches that "to deprive someone of their reputation is very grave because reputation is the most precious of temporal goods, and without it, a person is incapable of performing many good deeds."
The Catechism of the Catholic Church states that "slander and calumny offend the virtues of justice and charity." Therefore, even if people commit mistakes and faults, we should cover them with a veil of charity, as the sons of Noah covered their father’s nakedness in the Old Testament (cf. Gn 9:23).
It is permissible, for a grave reason, to reveal someone’s faults. This is the case with politicians, who are subject to public scrutiny when their actions affect the common good or compromise the performance of the office they hold or will hold.
Murmuring, on the other hand, consists of revealing the sins and faults of others to destroy a friendship. For this reason, St. Thomas teaches that murmuring is much worse than slander since friendship is a much greater good than good reputation: "A friend is the most precious of external goods."
Therefore, whether to speak or remain silent, one must act with charity, "which is the bond of perfection" (Col 3:14).
Note: Our text is a compilation of several other texts.
Por que falar novamente sobre a fofoca?
Caros Amigos e Leitores, Salve Maria!
Por que falar novamente sobre a fofoca?
A fofoca, muitas vezes, se comporta como um ciclo interminável, uma espécie de retroalimentação que se mantém viva pela repetição e pelo constante desejo humano de informação, seja ela verdadeira ou não. Quando parece que o impacto inicial de uma fofoca começa a se dissipar, surge a necessidade quase automática de reacendê-la, como se fosse uma chama que não pode apagar.
Este fenômeno não ocorre por acaso: a fofoca encontra sua força na vulnerabilidade alheia e no prazer momentâneo de compartilhar algo que nos coloca em evidência. No entanto, o que talvez não percebamos é que esse ciclo não só perpetua os danos causados inicialmente, como também amplifica suas consequências. Ao trazer o tema à tona novamente, queremos refletir sobre a necessidade de quebrar essa cadeia prejudicial.
Falar de fofoca é falar de nós mesmos, de como nos relacionamos e de como podemos, com consciência e empatia, transformar uma cultura de exposição em uma cultura de respeito. Afinal, interromper esse ciclo depende de escolhas diárias e de um olhar mais atento às palavras que compartilhamos.
PROBLEMA
A "fofoca" é um problema que encontramos dentro da família, com os vizinhos, no ambiente de trabalho, em nosso círculo de amizades e até mesmo nos ambientes religiosos (paróquias e apostolados).
Muitas vezes entendemos que o problema está apenas em quem profere a fofoca, mas quem ouve com gosto também comete o mesmo pecado.
ENTENDIMENTO
No oitavo mandamento proíbe Deus toda a ofensa contra a honra do próximo e toda a falsidade.
A honra (o bom nome) é um bem muito estimável, porque permite ao homem adquirir bens temporais e eternos.
Por isso convém que alcancemos bom nome para com os nossos próximos e procuremos conservá-lo, o que se obtém fazendo as nossas boas obras mesmo diante dos homens e defendendo a nossa honra, quando injustamente a mancham.
Somos, além disso, obrigados a omitir tudo o que ofenda a reputação do próximo: a suspeita e o juízo temerário, a maledicência, a calúnia, a injúria, a aceitação favorável de murmurações contra a honra do próximo.
A calúnia consiste em atribuir ao próximo faltas que ele não cometeu; quando esta denúncia se faz perante a autoridade torna-se uma acusação falsa.
Quem ouve com gosto as palavras que ofendem a honra do próximo comete o mesmo pecado que quem as profere.
Lesar a honra do próximo é um pecado tanto maior quanto maior é o dano que se lhe causa.
Todo aquele que causou dano à reputação do próximo é obrigado severamente a repará-lo, quer pedindo desculpa, quando o fez secretamente, quer por uma retratação, quando o fez publicamente. Aquele que não quer reparar o dano causado à reputação do próximo, não pode obter nem o perdão de Deus, nem a absolvição do sacerdote.
Aquele que julga duramente o próximo será um dia severamente julgado por Deus. Aquele que julga o próximo comete uma injustiça para com Deus, porque se intromete na sua jurisdição. Aquele que destrói a reputação do próximo é muitas vezes castigado severamente por Deus já nesta vida, caindo na desgraça que preparava aos outros. Aquele que tem o hábito de fazer o mal à reputação do próximo está a caminho da condenação eterna.
DICA PARA FUGIR DA FOFOCA
Um rapaz procurou Sócrates e disse-lhe que precisava contar-lhe algo sobre alguém.
Sócrates ergueu os olhos do livro que estava lendo e perguntou:
– O que você vai me contar já passou pelas três peneiras?
– Três peneiras? – indagou o rapaz.
– Sim! A primeira peneira é a VERDADE. O que você quer me contar dos outros é um fato? Caso tenha ouvido falar, a coisa deve morrer aqui mesmo. Suponhamos que seja verdade. Deve então passar pela segunda peneira: a BONDADE. O que você vai contar é uma coisa boa? Ajuda a construir ou destruir o caminho, a fama do próximo? Se o que você quer contar é verdade e é coisa boa, deverá passar ainda pela terceira peneira: a NECESSIDADE. Convém contar? Resolve alguma coisa? Ajuda a comunidade? Pode melhorar o planeta?
Arremata Sócrates:
Se passou pelas três peneiras, conte! Tanto eu, como você e seu irmão iremos nos beneficiar. Caso contrário, esqueça e enterre tudo. Será uma fofoca a menos para envenenar o ambiente e fomentar a discórdia entre irmãos, colegas do planeta.
CONCLUSÃO
A fofoca pode ser um pecado grave.
A "fofoca", em termos técnicos, abrange dois pecados: o da maledicência e o da murmuração.
O primeiro, a maledicência, consiste em revelar os pecados e defeitos de outrem para ferir a sua fama. Pode até ser que o que se fala a respeito do próximo não seja inventado – o que seria uma calúnia –, mas, ainda assim, trata-se de um pecado grave. Ensina Santo Tomás de Aquino que "privar a outrem de sua reputação é muito grave, porque a reputação é o mais precioso entre os bens temporais e, com a sua falta, o homem se acha na impossibilidade de praticar muitos bens". Diz, ainda, o Catecismo da Igreja Católica que "a maledicência e a calúnia ferem as virtudes da justiça e da caridade". Por isso, ainda que as pessoas cometam erros e faltas, importa que os cubramos com um véu de caridade, assim como os filhos de Noé cobriram a nudez de seu pai, no Antigo Testamento (cf. Gn 9, 23).
É lícito, quando se tem uma grave razão, revelar as faltas de alguém. É o caso dos políticos, que se submetem à apreciação pública, quando o que fazem afeta o bem comum ou compromete o desempenho do cargo que exercem ou virão a exercer.
O segundo, a murmuração, consiste em revelar os pecados e defeitos de outrem para destruir uma amizade. Por esse fim, Santo Tomás ensina que a murmuração é muito pior que a maledicência, posto que a amizade é um bem muito maior que a boa fama: "Um amigo é o mais precioso entre os bens exteriores". Aqui, novamente, a menos que haja uma razão para salvar o próximo dos malefícios praticados por outrem, está a se falar de um pecado grave.
Portanto, seja para falar, seja para calar, é preciso conduzir-se pela caridade, "que é o vínculo da perfeição" (Cl 3, 14).
Obs: O nosso texto é uma compilação de diversos outros textos.